Hl. Pius X., Papst (1914)2 Wir hatten vorher in Philippi viel zu leiden und wurden misshandelt, wie ihr wisst; dennoch haben wir im Vertrauen auf unseren Gott das Evangelium Gottes trotz harter Kämpfe freimütig bei euch verkündet. 3 Denn wir predigen nicht, um euch irrezuführen und nicht in unlauterer oder betrügerischer Absicht, 4 sondern wir tun es, weil Gott uns geprüft und uns das Evangelium anvertraut hat, nicht also um den Menschen, sondern um Gott zu gefallen, der unsere Herzen prüft. 5 Nie haben wir mit unseren Worten zu schmeicheln versucht, das wisst ihr, und nie haben wir aus versteckter Habgier gehandelt, dafür ist Gott Zeuge. 6 Wir haben auch keine Ehre bei den Menschen gesucht, weder bei euch noch bei anderen, 7 obwohl wir als Apostel Christi unser Ansehen hätten geltend machen können. Im Gegenteil, wir sind euch freundlich begegnet: Wie eine Mutter für ihre Kinder sorgt, 8 so waren wir euch zugetan und wollten euch nicht nur am Evangelium Gottes teilhaben lassen, sondern auch an unserem Leben; denn ihr wart uns sehr lieb geworden. Text: Einheitsübersetzung (EUE), Quelle: www.die-bibel.de — © Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart. Ps 89 (88), 2-3.20a u. 4-5.21-22.25 u. 27 (R: 2a) 2 Von der Huld des HERRN will ich ewig singen, * von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkünden. 3 Denn ich bekenne: Auf ewig ist Huld gegründet, * im Himmel deine Treue gefestigt. 4 Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten * und David, meinem Knecht, geschworen: 5 Auf ewig gebe ich deinem Haus festen Bestand * und von Geschlecht zu Geschlecht gründe ich deinen Thron. [Sela] 20 Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen: / Einem Helden habe ich Hilfe gewährt, * einen jungen Mann aus dem Volk erhöht. 21 Ich habe David, meinen Knecht, gefunden * und ihn mit meinem heiligen Öl gesalbt. 22 Fest wird meine Hand ihn halten * und mein Arm ihn stärken. 25 Meine Treue und meine Huld sind mit ihm * und in meinem Namen erhebt er sein Haupt. 27 Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du, * mein Gott, der Fels meiner Rettung. Text: Einheitsübersetzung (EUE), Quelle: www.die-bibel.de — © Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart. 1 Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal, am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. 15 Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! 17 Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Liebst du mich? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Text: Einheitsübersetzung (EUE), Quelle: www.die-bibel.de — © Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart. Leseordnung Kalender Deutschland. Gesamtkalender |